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PRÄZISIONSSCHNEIDEN - KLEINSTE SCHNITTSPALTEN UND FILIGRANSTE KONTUREN

Das Laserschneiden mit modernen CNC-Maschinen gehört heute zu den variabelsten, genauesten und dynamischsten Trennverfahren überhaupt. Dank moderner Lasertechnologie kann nahezu jedes Material hochpräzise geschnitten werden. Dabei sind den Konturen und Geometrien so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Neben der klassischen Blechbearbeitung ist die Fertigung von metallischen und nichtmetallischen Präzisionsteilen wie dünnen Folien oder Rohren das wichtigste Einsatzgebiet.

VERFAHREN – ZUSAMMENSPIEL VON LASERSTRAHL UND PROZESSGASSTROM

Das Präzisionsschneiden ist ein thermisches Trennverfahren, bei dem ein fokussierter Laserstrahl in Verbindung mit einem koaxialen Prozessgasstrom einen sehr schmalen Schnitt erzeugt. Durch eine Relativbewegung zwischen dem Laserstrahl und dem Werkstück können sowohl Flachteile als auch Rohre und dreidimensionale Konturen mit hoher Präzision und Schnittfugen von 10 µm und kleiner realisiert werden.

  • Hochpräzise Schnitte mit gratfreien Schnittkanten

  • Hohe Maßhaltigkeit und Formstabilität

  • Keine Beeinflussung der Materialeigenschaften

  • Bearbeitung vielfältigster Materialien

  • Realisierbarkeit komplexer Geometrien

Leistungsübersicht

Folgende Varianten des Laserschneidens sind mit unseren Laseranlagen bzw. im Rahmen unserer Auftragsfertigung möglich:

  • Brennschneiden

  • Schmelzschneiden

  • Sublimationsschneiden

Welches konkrete Verfahren für die Fertigung und Bearbeitung Ihrer Präzisionsprodukte in Frage kommt oder am geeignetsten ist, prüfen wir gern im Rahmen von Versuchen.

Fertigung anfragen

ANWENDUNGSBEISPIELE

VERFAHRENSVARIANTEN

Brennschneiden

Bei dieser Variante wird das zu schneidende Material durch Zugabe von Sauerstoff entzündet und verbrannt.

Der Gasdruck des zugegebenen Sauerstoffs sorgt dafür, dass Schlacke und Schmelze als Rückstände der Verbrennung aus der Schnittfuge herausgeblasen werden.

Das Brennschneiden zeichnet sich durch besonders hohe Schneidgeschwindigkeiten aus, hinterlässt allerdings oxidierte Schnittkanten.

Schmelzschneiden

Ähnlich wie beim Brennschneiden wird auch beim Schmelzschneiden ein Prozessgas zugeführt, dessen Gasdruck ebenfalls dazu dient, die Schmelze aus der Schnittfuge herauszublasen.

Allerdings handelt es sich nicht um Sauerstoff, der das Material entzünden soll. Vielmehr kommen Stickstoff oder Argon als Schutzgas zum Einsatz.

Die Schnittgeschwindigkeit ist geringer als beim Brennschneiden. Ein Oxidieren der Schnittkanten wird hingegen vermieden.

Sublimationsschneiden

Aufgrund extrem kurzer Laserpulse geht das Material beim Sublimationsschneiden ohne eine schmelzflüssige Phase direkt vom festen in einen gasförmigen Zustand über. Es verdampft bzw. vaporisiert also.

Auch bei diesem Verfahren kommt ein Schutzgas in Form von Argon oder Stickstoff zum Einsatz.

Das Sublimationsschneiden mit Ultrakurzpulslasertechnologie erzeugt wenig thermischen Stress, wodurch das Material seine gewünschten Eigenschaften behält und verzugsfrei bleibt.

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